Wie Techniker von Investitionsplanung und Forecasts profitieren.

Das Feindbild des Technikers ist die Investitionsplanung? Nicht, wenn man die richtigen Werkzeuge bei der Hand hat. Motorenhersteller BRP-Rotax zeigt vor, wie’s geht!

Es ist die bekannte Diskussion zwischen Technik und Wirtschaft – welche Investitionen in welche Anlagen und zu welchem Zeitpunkt sind technisch notwendig und wirtschaftlich sinnvoll? Markus Niederwimmer, Director Assembly and Central Services bei BRP-Rotax macht klar:

Wir freuen uns über volle Auslastung unserer Anlagen, einen längeren Maschinenstillstand können wir uns nicht leisten.“ 

Dementsprechend wurde nach einem Werkzeug gesucht, um die notwendige Anlagenverfügbarkeit strategisch abzusichern – und nebenbei den Wert der Standortes im Konzern verdeutlicht.

Der Blickwinkel des Top-Managements: „Instandhalter sind technikverliebte, die es irgendwie immer hinbekommen, dass auch bei großen Katastrophen der Schaden für das Unternehmen nicht so groß ausfällt, wie befürchtet. Die Ereignisse kommen oft aus dem Nichts und dann wird plötzlich Geld benötigt, dass nicht vorgesehen war. Geld können Instandhalter überhaupt immer brauchen. Wenn da nicht dagegengehalten wird, haben wir bald goldene Anlagen. Außerdem ist das alles ist viel zu wenig planbar und für den Bedarf einer Finanzplanung haben diese Techniker überhaupt kein Verständnis!

Der Blickwinkel der Instandhalter: Das Top-Management hat keine Ahnung vom Zustand der Anlagen, obwohl wir immer aufzeigen, was alles nur mehr aus Gewohnheit funktioniert. Sie wollen es einfach nicht hören! Für alles wird ein Business Case gefordert! Es kann doch nicht alles in Euros bewertet werden! Ist doch offensichtlich, dass ein guter Anlagenzustand unendlich wertvoll ist. Wenn wir Geld brauchen, ist es schon fünf nach zwölf. Wir brauchen die Unterstützung von oben viel früher!

Mehrjährige Investitionsplanung mit nachvollziehbarem System. Praxisbeispiel BRP-Rotax:

Wie kann dieser scheinbare Widerspruch aufgehoben werden?

Der Schlüssel liegt in einer systematischen, schlanken Bewertung des Zustandes der Anlagen. Dadurch wird das Gesamtbild transparent und sichtbar, dass bei weitem nicht alles im Argen liegt, sondern punktuell Teilerneuerungen oder Re-Investitionen benötigt werden. Das regelmäßige Darstellen der guten Anlagen im Gesamtbild ist gerade bei multinationalen Konzernen sehr wichtig, damit das Aufzeigen eines Re-Investitionsbedarf nicht in ein Infragestellen des Standorts abgleitet.

Die Vorgehensweise der Bewertung des Anlagenzustandes ist keine Raketenwissenschaft.

Dennoch ist es zeit- und geldsparend, vorhandene Erfahrung zu nutzen. Wichtig ist, dass die Bewertung unter Einbeziehung von Experten aus Produktion und Technik erfolgt und durch einen Moderator gelenkt wird, der kritisches Querdenken einbringt und das Verzetteln in unnötigen Details verhindert.

Betrachten Sie mehrere Dimensionen.

Es ist wichtig, zu verstehen, dass Modernisierungen und Re-Investitionen nur durch gleichzeitige Betrachtung unterschiedlicher Dimensionen wie Anlagennutzung, Gesetzeskonformität, technischen Zustand, Ersatzteilverfügbarkeit (Abkündigungen/Obsoleszenz!), Betreubarkeit der Software und Aktualität der Technologie wirtschaftlich sinnvoll entschieden werden können.

Auf Erfahrung bauen.

Die Erfahrung in der Anwendung der Anlagensubstanzbewertung zeigt, wie wichtig eine Betrachtung der aktuellen Situation und eine Abschätzung der zukünftigen Situation (z.B. in 3-5 Jahren) ist, da verschiedene Anlagen eine unterschiedliche Dynamik aufweisen.

Durch die Analyse entsteht eine transparente Beschreibung des Anlagenparks und dessen Weiterentwicklung. Diese kann jährlich mit einem Bruchteil des Erstellungsaufwandes aktualisiert werden. Diese jährlich auf aktuellen Stand gebrachte Darstellung des gesamten Zustandes des Anlagenparks fließt in die Aktualisierung des mehrjährigen Erneuerungsfinanzplans ein.

Der Nutzen liegt auf der Hand.

Instandhalter können und müssen zukünftigen Investitionsbedarf frühzeitig sichtbar machen. Sie zeigen damit aber auch auf, dass bei problematischen Anlagen nur dann Investitionen abgeleitet werden, wenn es wirtschaftlich gerechtfertigt ist. Damit wird der Vorwurf der goldenen Anlagen entkräftet. Durch das frühzeitige Aufzeigen von Verschlechterungsentwicklungen mit einem Horizont von 3-5 Jahren bekommt das Management mehrfach den Handlungsbedarf dargestellt, bevor dieser schlagend wird. Dadurch wird der überraschende Geldbedarf stark reduziert.

Das Top-Management bekommt ein über mehrere Jahre gültiges Gesamtbild, welches Investitionsbedarf in Relation zu guter Substanz darstellt. Durch die Abschätzung der zukünftigen Entwicklung wird klar, wo rasches Handeln wichtig ist und wo Zeit für Abwägen von Alternativen bleibt.

Die Kombination aus strukturierte Anlagensubstanzbewertung und mehrjähriger Finanzplanung für Großreparaturen und Re-Investitionen bildet die Brücke zwischen Instandhalter und Top-Management, die Reibungsverluste in der Zusammenarbeit massiv beseitigt.

„Wir haben gelernt, welche Kriterien wichtig sind – und vor allem, dass es bei einer Risikoanalyse keineswegs nur auf das Alter der Anlage ankommt. […] Durch die sehr strukturierte und nachvollziehbare Vorgehensweise konnten wir unser Headoffice überzeugen. Wir haben mittlerweile eine jährliche Aktualisierung dieses Plans zum Standard gemacht.“, so Kunde Niederwimmer (BRP-Rotax) zusammenfassend.

Bewertung der Anlagensubstanz: Basis für Investitionsentscheidungen.

Mit der Anlagensubstanzbewertung erhalten Sie eine valide Grundlage für Ihre mehrjährige Investitionsplanung. Klären Sie mit dieser strukturierten Vorgehensweise, wie fit Ihre Anlagen sind und welche Investitionen in den kommenden 3-5 Jahren notwendig und sinnvoll sind. Ziel dabei – Wert und Substanz Ihrer Anlagen zu erhalten oder zu steigern.

✔️ Basis für eine transparente Investitionsplanung und Standortabsicherung

✔️ Verständliche und kommunizierbare Darstellung des Zustandes des Anlagenparks

✔️ Nachvollzierbare Methodik, die später selbst durchgeführt werden kann

Details & Infos: https://www.dankl.com/bewertung-der-anlagensubstanz-basis-fuer-investitionsentscheidungen/

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