Selbstmarketing für Techniker in Social-Media

Erinnern Sie sich noch an den US-Wahlkampf von Barack Obama? Er twitterte, beantwortete Fragen via YouTube und war wahrscheinlich der erste Staatschef, der einen Snapchat-Filter verwendete. Allein bei seiner Abdankung im Jänner 2017 wurde das Web tagelang von Lobeshymnen und Videos von und über ihn und seine Frau Michelle geflutet. Warum?

 

Na weil die Obamas wahre Meister des (Online)-Selbstmarketings sind und so ein positives Bild von sich im Web schaffen konnten.

Wie Sie sich selbst als Experte im Netz positionieren und eine positive Online-Identität schaffen, erfahren Sie in dieser Beitragsreihe zum Thema ‚Selbsmarketing für Techniker in Social Media‘

 

Obama_Snapchat_Screenshot_Facebook_Zeitonline

Abb 1.: Obama war der erste US-Präsident, der Social Media aktiv zur Kommunikation mit seinen Wählern nutzte. Quelle: Screenshot Facebook-Seite Zeit Online, Jänner 2017

 

Legen Sie Wert auf Ihre Online-Reputation!

Unter dem Begriff „Online-Reputation-Management“ versteht man die Kontrolle und Beeinflussung jenes Bildes, das Sie als Person oder Unternehmen oder Ihr Produkt im gesamten Internet inklusive Social Web (dazu zählen Plattformen wie XING, LinkedIn, Facebook, Instagram, Blogs, YouTube, Bewertungsplattformen etc.) abgeben.

„Personal Branding“ lautet der Fachbegriff, der für den Aufbau einer solchen „Ich-Marke“ im Netz verwendet wird. Für viele Kommunikationsprofis ist diese Disziplin bereits karriererelevant. Wer als Experte etwas gelten will, ist auch online auf unterschiedlichen Plattformen vertreten, vernetzt sich und teilt sein Wissen, um von Kollegen, Kunden und Arbeitgebern als Experte für bestimmte Themen wahrgenommen zu werden.

Wer nach seinem Namen googelt, ist noch lange nicht eingebildet.

Sich selbst zu googeln hat nichts mit Narzissmus oder Eitelkeit zu tun, sondern mit Professionalität. Für Unternehmen oder Personen in Führungspositionen ist es wichtig, dass sie einen guten Ruf im Netz haben & sich als Experte positionieren. Auch viele Wettbewerber, Mitarbeiter und Geschäftspartner googeln andere Personen und verschaffen sich so ein Bild von ihnen.

Obama_Google_Screenshot

Abb. 2: Jeder sollte sich von Zeit zu Zeit selbst googeln. Nur so behalten Sie den Überblick über ihre digitale Präsenz. Quelle: Screenshot Google 2017

 

Nächste Woche geht es weiter mit einem passenden Beispiel aus der Praxis … und bis dahin können Sie ja schon einmal Ihren Namen googeln 😉

 

 

 

Zur Person:Portrait Elisabeth VogelMag. Elisabeth Vogl ist Geschäftsführerin der renommierten Salzburger Social Media Agentur viermalvier.at und Co-Autorin des Digital Marketing Bestsellers „Follow me! Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co.“. Sie studierte Kommunikationswissenschaften an den Universitäten in Salzburg und Málaga, mit den Schwerpunkten Audivision und neue Informations- und Kommunikationstechnologien am ICTS Center in Salzburg. Elisabeth Vogl bloggt aktiv auf http://blog.viermalvier.at/author/lilli/

 

Quellen: Follow me! Social Media Marketing mit Facebook, Twitter & Co. 2017

http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/tid-15059/selbstmarketing-fuer-die-karriere-bloggen-und-twittern_aid_422309.html

http://www.elektroniknet.de/markt-technik/karriere/so-positionieren-sich-ingenieure-bei-linkedin-111985.html

http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/tid-15059/selbstmarketing-mit-xing-und-twitter-karriere-machen_aid_422304.html

 

Artikelbild: © JMG  / pixelio.de

 

 

Schreibe einen Kommentar